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Do`s and Don`t s beim Freicampen! Sowie bekannte & verifizierte Ställplatser in Småland


Immer wieder sind wir auf reisen und haben ein Problem, mit unserem Wohnwagen dürfen wir nicht überall stehen. Auch für Wohnmobile wird es immer schwerer, weil sich viele „Neu Camper“ daneben benehmen.

Folgend findet ihr einen kleinen Artikel über Do`s and Don`t s bei campen auf Stellplätzen und in der Natur. Anschließend findet Ihr die einige Tipps zu stellplätzen ind Småland Schweden.


Zwischen Freiheit und Frust: Warum das „Draußen zu Hause“ Verhaltensregeln braucht

Camping boomt. Seit Jahren steigen die Zulassungszahlen für Wohnmobile und Wohnwagen in schwindelerregende Höhen. Was als Sehnsucht nach Freiheit, Naturverbundenheit und dem einfachen Leben begann, hat jedoch vielerorts eine Schattenseite entwickelt. Wer heute beliebte Regionen an der Ostsee, in den Alpen oder in Nationalparks besucht, stößt immer häufiger auf Verbotsschilder, Höhenbeschränkungen und gesperrte Parkplätze.

Die bittere Wahrheit ist: Viele Gemeinden und private Stellplatzbetreiber haben die Nase voll. Der Grund dafür ist selten das Camping an sich, sondern ein wachsender Mangel an Respekt gegenüber der Natur und den Einheimischen. Um die Freiheit, die wir so lieben, zu bewahren, müssen wir uns kritisch mit unseren eigenen „Do`s and Don`t s“ auseinandersetzen.

Das Problem: Wenn aus Freiheit Rücksichtslosigkeit wird

Früher war Camping eine Nische. Heute ist es Massensport. Wenn sich ein einzelner Camper in den Wald stellt und keine Spuren hinterlässt, ist das oft kein Problem. Wenn jedoch durch soziale Medien „Geheimtipps“ geteilt werden und am nächsten Morgen zwanzig Fahrzeuge auf einer sensiblen Waldwiese stehen, kollabiert das System.

Viele Stellplatzbetreiber berichten von Campern, die ihren Grauwasserablass direkt über dem Regengully öffnen, ihren Müll in die Hecken stopfen oder nachts lautstark Partys feiern. Dieses Verhalten führt dazu, dass ehemals tolerante Gemeinden restriktiv durchgreifen. Wer sich wie im „All-inclusive-Resort“ verhält, aber die Regeln der Natur missachtet, gefährdet das Hobby für alle anderen.

Das „Dunstfeld“ Stellplatz: Kein rechtsfreier Raum

Ein Stellplatz ist kein Campingplatz – dieser feine Unterschied ist oft die Wurzel des Übels. Ein Stellplatz dient primär der Übernachtung zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit.

  • Das Don’t: Wer auf einem öffentlichen Parkplatz die Markise ausfährt, die Teppiche ausrollt und den Grill anwirft, betreibt „campingähnliches Verhalten“. Das ist auf den meisten Stellplätzen (besonders in Städten) untersagt und provoziert Anwohner sowie Ordnungsämter.
  • Das Do: Verhaltet euch diskret. Nutzt den Platz für das, was er ist: ein sicherer Hafen für die Nacht. Wollt ihr das volle Programm mit Vorzelt und Außenküche, steuert bitte einen regulären Campingplatz an.

Do`s and Don`t s Camping in der Natur: Leave No Trace

In der Natur zu stehen ist das höchste der Gefühle, doch hier ist die Verantwortung am größten. „Wildcampen“ ist in Deutschland und vielen Teilen Europas ohnehin meist verboten oder nur in Grauzonen geduldet. Wer es dennoch tut (oder dort steht, wo es erlaubt ist), muss sich an den Ehrenkodex halten: Hinterlasse nichts außer deinen Fußabdrücken.

Das größte Ärgernis ist und bleibt das „Geschäft“ im Wald. Taschentücher, die wie weiße Flaggen der Rücksichtslosigkeit im Gebüsch hängen, sind ein absolutes No-Go. Ein echtes Notfallradio im Gepäck zu haben, um über Wetterumschwünge informiert zu sein, ist klug – aber den Wald mit lauter Musik zu beschallen, ist respektlos gegenüber der Tierwelt und anderen Wanderern.


Die Checkliste: Do`s and Don`t s So bleiben wir gern gesehene Gäste

Damit wir auch in Zukunft noch schöne Plätze anfahren dürfen, sollten wir uns diesen „Knigge“ zu Herzen nehmen:

Die absoluten Dos (Richtiges Verhalten):

  1. Müll mitnehmen: Und zwar nicht nur den eigenen. Wenn du an deinem Platz Müll von Vorgängern findest, nimm ihn mit. Das verbessert das Image der Camper sofort. Wenn du schon irgendwo zu Gast bist ob auf einem Stellplatz oder in der Natur gilt immer… Wenn es keine Mülltonnen gibt nimm deinen Müll wieder mit, dazu gehören auch Flaschen und Zigarettenkippen.
  2. Grauwasser & Chemie: Entsorge ausschließlich an dafür vorgesehenen Stationen. Niemals in die Natur oder in den Straßengulli!
  3. Abstand halten: Wenn der Platz es zulässt, lass deinem Nachbarn Privatsphäre. Keiner möchte die Schiebetür direkt vor seinem Fenster hören.
  4. Lokal einkaufen: Unterstütze die Gemeinden, in denen du stehst. Kauf beim Bäcker im Dorf oder geh im lokalen Gasthof essen. Das zeigt den Einheimischen: Camper bringen auch einen Mehrwert.
  5. Anmelden & Zahlen: Wenn eine Gebühr fällig ist (auch per Kasse des Vertrauens), zahle sie ehrlich. Stellplätze kosten Unterhalt.

Die absoluten Don’ts (Fehlverhalten):

  1. Camping-Ausrüstung im öffentlichen Raum: Markise, Tische und Stühle gehören nicht auf einen einfachen Parkplatz.
  2. Lärmbelästigung: Generatoren, laute Musik oder lautes Türenschlagen zur Nachtzeit sind tabu. Dennoch heißt das nicht das du garkeine Musik höhren darfst. Im gegenteil Hamadeal.de hat einen Bose Bluetooth Lautsprecher der sogar Wasserdicht ist–> Bose Bluetooth Lautsprecher
  3. Offenes Feuer: In Waldnähe oder auf trockenen Wiesen ist ein Lagerfeuer lebensgefährlich und meist streng verboten.
  4. Ressourcen-Diebstahl: Zapfe keinen Strom an Laternen an und klaue kein Wasser von Friedhöfen oder privaten Außenanschlüssen.
  5. Natur als Toilette: Nutze deine Bordtoilette. Wenn du keine hast, gehört ein Klappspaten zur Grundausrüstung, um Hinterlassenschaften tief zu vergraben (und das Papier wieder mitzunehmen).

Fazit: Respekt ist der Schlüssel

Camping ist ein Privileg, kein Recht. Wir nutzen den öffentlichen Raum und die unberührte Natur als unser Wohnzimmer. Wenn wir uns dort so verhalten, wie wir es von Gästen in unserem eigenen Haus erwarten würden, werden auch die Verbotsschilder wieder weniger. Es liegt an jedem Einzelnen von uns, durch vorbildliches Verhalten zu zeigen, dass Camper die Natur lieben und schützen – und sie nicht nur konsumieren.

Lasst uns die Freiheit bewahren, indem wir Verantwortung übernehmen. Also Do`s and Don`t s anwenden.

bekannte & verifizierte Ställplatser in Småland

📍 Region Jönköping (Nord-Småland)


📍 Region Kronoberg (Växjö / Åsnen / Ljungby)

👉 Beispiel: Skeda Strand liegt direkt am See mit voller Infrastruktur


📍 Region Kalmar (Ostküste & Glasriket)

👉 In Glasriket allein gibt es bereits viele einzelne Stellplätze


🌲 Natur- & Spezial-Stellplätze (verstreut in Småland)

👉 Viele dieser Plätze sind Mischformen (Camping + Stellplätze)

Ein kleiner Tipp für Schweden. Die Parkplätze gerade bei Industriegebieten auf denen auch Bauhäuser, ICA und co sind, sind groß. Eine Nacht geht da immer, aber dran denken, keine Stützen runter beim Wohnwagen. Sonst könnte das als Campen gelten. 😉